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Wirtschaftsförderungen Land Tirol

Wirtschaftsförderungen des Land Tirol

Die Abteilung Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz im Amt der Tiroler Landesregierung ist zuständig für die Tiroler Wirtschaftsförderungen.

Kontaktadresse:
Amt der Tiroler Landesregierung
Abteilung Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz
Heiliggeiststraße 7-9
6020 Innsbruck
Email: wirtschaftsfoerderung@tirol.gv.at
Homepage: www.tirol.gv.at/wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/

Nachfolgend finden Sie detaillierte Informationen zu den Wirtschaftsförderungen, die ab 1.1.2012 allen Tiroler ArchitektInnen und IngenieurkonsulentInnen zugänglich sind.


Tiroler Förderung von Energiesparmaßnahmen und von erneuerbaren Energieträgern

Ziel der Förderung ist die Unterstützung von Vorhaben, durch die Energie eingespart oder erneuerbare Energieträger genutzt werden.

Die Förderungsschwerpunkte liegen in der Förderung von

  • Solaranlagen
  • Thermische Gebäudesanierung
  • Wärmepumpen
  • Energiesparen in Betrieben
  • Stromerzeugung in Insellagen
  • Fahrzeuge mit alternativem Antrieb und Elektromobilität - Fahrzeuge mit Elektroantrieb oder (jetzt) NEU: Transporträder

Richtlinie Förderung von Energiesparmaßnahmen und von erneuerbaren Energieträgern (Gesamtversion).

Die geänderte Richtlinie tritt mit 01.10.2020 in Kraft und gilt bis 30.06.2021.
Die Anträge müssen bis spätestens 31.12.2020 bei der Kommunal Kredit Public Consulting ( KPC) als Förderungsabwicklerin einlangen.


Tiroler Digitalisierungsförderung (neu seit 01.02.2018)

Das Ziel der Tiroler Digitalisierungsförderung liegt vor allem darin, Tiroler Unternehmen bei der Einführung modernster digitaler Technologien inklusive der Schulungsmaßnahmen für MitarbeiterInnen zu unterstützen. Generelle Zielsetzung dabei ist es, die umfassende Umsetzung (nicht die F&E) von Digitalisierungsmaßnahmen zu forcieren und die notwendige, möglichst frühzeitige Integration der MitarbeiterInnen zu fördern, damit die Tiroler Unternehmen mit den internationalen Entwicklungen Schritt halten können.

Neben der Förderung von Konzept- und Investitionsphase ist auch den Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen speziell niedrigqualifizierter MitarbeiterInnen breiter Raum gewidmet.

Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen in der maximalen Höhe von insgesamt € 500.000,-- für alle drei Module pro Projekt. 

Ein förderungsfähiges Projekt ist in der Regel innerhalb von 2 Jahren durchzuführen. Eine Verlängerung der Projektlaufzeit ist in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Richtlinie Tiroler Digitalisierungsförderung (Gesamtversion).

Zuständige Abteilung beim Amt der Tiroler Landesregierung: Abt. Wirtschaftsstandort, Digitalisierung und Wissenschaft, Ansprechpartner Herr Johannes Rohm.


Tiroler Kleinunternehmensförderung

Ziel der Förderung ist die Unterstützung von Vorhaben, die eine wesentliche Verbesserung der Betriebskultur und/oder Verbesserung des Angebotes im Bereich der kleinstrukturierten Tiroler Wirtschaft.

Gefördert werden

  • die Gründung bzw. Ansiedelung von kleinen Unternehmen, wobei hier in erster Linie Vorhaben berücksichtigt werden könne, die eine Marktlücke/-nische schließen
  • die Entwicklung von bestehenden gewerblichen Kleinunternehmen mit dem Schwerpunkt Erzeugung neuer und/oder höherwertiger Produkte, Anwendung neuer Technologien oder Erbringung neuer/oder qualitativ höherwertiger Dienstleistungen.

Die Förderung wird als Einmalzuschuss gewährt und beträgt max. 5% der förderbaren Kosten (im nationalen Regionalförderungsgebiet kann ein Aufschlag von bis zu 5% gewährt werden). Die Summe der förderbaren Kosten muss mindestens € 100.000,-- betragen; Förderbemessungsgrundlage ist mit
€ 500.000,-- begrenzt.

Im Zuge des Konjukturpaktes Tirol werden mit Wirkung vom 01.10.2015 die Investitionsprämie um 2,5% sowie die Arbeitsplatzprämie um € 2.000,-- je neu geschaffenen Arbeitsplatz erhöht.

Richtlinie Kleinstunternehmensförderung (Gesamtversion).

Zuständiger Ansprechpartner im Amt der Tiroler Landesregierung ist Herr Klaus Brida.


Direktdarlehen an Kleinstunternehmen des Tiroler Wirtschaftsförderungsfonds

Durch die Vergabe von zinsgünstigen Direktdarlehen soll die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Kleinstunternehmen der gewerblichen Wirtschaft Tirols gestärkt werden.

Dabei werden insbesondere folgende Vorhaben unterstützt:

  • Betriebsgründungen und Betriebsübernahmen, insbesondere durch Jungunternehmer
  • Betriebserweiterungen, Betriebsverlegungen und Betriebsentwicklungen
  • Maßnahmen zur Energieeinsparung (insbesondere thermische Gebäudesanierung) und Umweltschutzmaßnahmen 

Die Höhe des Darlehens beträgt max. 100% der Förderungsbemessungsgrundlage, mit einer Darlehensuntergrenze von € 5.000,- und einer Darlehensobergrenze von € 100.000,-.

Jungunternehmern kann für Betriebsmittel und Betriebsgründungskosten zusätzlich ein Darlehen in Höhe von maximal € 50.000,-- gewährt werden.

Die Laufzeit der Darlehen beträgt bis zu einem Darlehensbetrag von € 30.000,-- grundsätzlich fünf Jahre; bei Darlehen über € 30.000,-- kann der Förderungsnehmer zwischen einer 5- oder 10jährigen Laufzeit wählen.

Zur Verzinsung:

  • 1,0 % auf 5 Jahre durchgehend außerhalb und 0,75 % auf 5 Jahre durchgehend innerhalb eines nationalen Regionalförderungsgebietes.
  • Bei Darlehen auf 10 Jahre wird die zweite Hälfte der Laufzeit zinsmäßig zum gegebenen Zeitpunkt gesondert vereinbart.
  • Bei Zahlungsverzug kommen zu den normalen Zinsen noch Verzugszinsen von 6 % hinzu.

Richtlinie Direktdarlehen an Kleinstunternehmen des Tiroler Wirtschaftsförderungsfonds (Gesamtversion).

Zuständige Ansprechpartnerin im Amt der Tiroler Landesregierung ist Frau Larissa Lamprecht.


EPU-Kooperationsförderung (neue Förderung seit 01.07.2014)

Ziel der Tiroler EPU-Kooperationsförderung ist die Unterstützung von Ein-Personen-Unternehmen (EPU) bei sinnvollen betrieblichen Kooperationen. Damit sollen die jeweiligen Kernkompetenzen der einzelnen EPU besser genutzt werden. 

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt max. 30 % der förderbaren Kosten (z.B. Unternehmerlohn, Kosten für externe Expertisen, Marketingkosten, etc.). Als Mindestbemessungsgrundlage gelten € 1.000,--, als Höchstbemessungsgrundlage € 10.000,--. 

Richtlinie EPU-Kooperationsförderung (Gesamtversion).

Zuständiger Ansprechpartner im Amt der Tiroler Landesregierung ist Herr Ernst Messner


Impulspaket Tirol (neue Förderung seit 01.07.2014)

Ziel des Impulspaket Tirol ist die Unterstützung von Vorhaben, durch die besondere Impulse für ein nachhaltiges Wachstum und die Sicherung der Beschäftigung in Tirol erreicht werden.

Förderungsschwerpunkte liegen bei Vorhaben bzw. Investitionen, die

  • Betriebsansiedelungen oder -erweiterungen
  • Produkt- oder Verfahrensinnovationen (inkl. innovative Dienstleistungen)

betreffen.

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und betragt maximal 5 % der förderbaren Kosten. Im nationalen Regionalförderungsgebiet kann ein Aufschlag von 5 % gewährt werden.

Förderbare Kosten/Ober- und Untergrenze:

  • Investitionen in Sachanlagen
  • immaterielle Werte (Investitionen in Technologietransfer durch den Erwerb von Patentrechten, Lizenzen oder Know how oder nicht patentiertem technischem Wissen)
  • Planungskosten bis max. 10 %

Im Zuge des Konjuktpaktes Tirol werden mit Wirkung vom 1.10.2015 die Investitionsprämie um 2,5% sowie die Arbeitsplatzprämie um € 2.000,-- je neu geschaffenen Arbeitsplatz erhöht.

Richtlinie Impulspaket Tirol (Gesamtversion).

Zuständiger Ansprechpartner im Amt der Tiroler Landesregierung ist Herr Ernst Messner


Tiroler Innovationsförderung (Technologieförderung - neu seit 01.07.2014)

Das Ziel der Tiroler Innovationsförderung liegt vor allem darin, eine höhere Innovations- und Technologieentwicklungstätigkeit der kleinstrukturierten Tiroler Wirtschaft zu erreichen. Die Zielsetzungen lauten im Einzelnen:

  • Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit und damit einhergehend nachhaltiges Wachstum der Tiroler Wirtschaft,
  • Aufbau einer strategischen Innovationskultur in Unternehmen durch gezielte Steuerung von Innovationsprozessen,
  • Verbesserung des Know-how- und Technologietransfers zwischen vorrangig kleinen und mittleren Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen sowie sonstigen F&E-Institutionen,
  • Initiierung vom Kooperationen zwischen Unternehmen und im Besonderen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und der Wissenschaft,
  • Erhöhung der Beteiligung von Tiroler Unternehmen an nationalen und EU-weiten Förderungsprogrammen
  • sowie Etablierung der (kooperativen) Innovationsförderung auch als regionales Entwicklungsinstrument, um periphere Tiroler Wirtschaftsregionen mit dem Zentralraum zu vernetzen;

Um eine möglichst praxisnahe Abbildung von Innovationsprojekten zu ermöglichen, orientiert sich die gegenständliche Förderungsrichtlinie entlang eines idealtypischen Entwicklungs- und Innovationsprozesses und gliedert sich in folgende drei Förderungsschwerpunkte:

  • Initiativprojekte,
  • Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte, einzelbetrieblich oder in kooperativer Form sowie
  • Begleitmaßnahmen zur Förderung betrieblichen Innovationsmanagements (InnovationsassistentIn).

Richtlinie Tiroler Innovationsförderung (Gesamtversion).

Zuständige Abteilung beim Amt der Tiroler Landesregierung: Abt. Wirtschaftsstandort, Digitalisierung und Wissenschaft, Ansprechpartner Herr Johannes Rohm.


 

 

 

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