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Allgemeines Rundschreiben Nr. 14, Dezember 2018

Die Kammerdirektion ist vom 21.12.2018 bis zum 06.01.2019 geschlossen.

 

Sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege!

Neuer Vorsitzender der Sektion ArchitektInnen
Aufgrund des Rücktritts von Architekt Dipl.-Ing. Daniel Fügenschuh als Vorsitzender der Sektion ArchitektInnen waren Neuwahlen erforderlich. Zum neuen Vorsitzenden der Sektion ArchitektInnen unserer Länderkammer wurde Architekt Dipl.-Ing. Christian Höller gewählt. Ich gratuliere ganz herzlich und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Nach einem intensiven (Wahl)Jahr möchte ich Ihnen allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit, ein besinnliches Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr mit Glück, Gesundheit und Erfolg wünschen.

Mit kollegialen Grüßen
Architekt Dipl.-Ing. Hanno Vogl-Fernheim
Präsident

 

KAMMERVOLLVERSAMMLUNG 2018

Bei der diesjährigen Kammervollversammlung am 30.11.2018 in den Seminarräumlichkeiten der Kammer konnten von Präsident Hanno Vogl-Fernheim über 30 Mitglieder begrüßt werden.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete Präsident Vogl-Fernheim u.a. über Gespräche mit Politik und Verwaltung auf Landes- und Gemeindeebene zur Umsetzung der „Digitalen Baueinreichung“ sowie Gesprächen zur Adaptierung der Richtlinie für Wettbewerbe in der Wohnbauförderung, über die Übernahme der von der Kammer initiierten Stiftungsprofessur „Hochbau“ in den Regeluniversitätsbetrieb der Universität Innsbruck, die beliebten ZT.treff’s und das einmal monatlich stattfindende neue Format des zt.wissen und den erfolgreichen Ziviltechnikerinnentag 2018 im Oktober in Innsbruck.

Nationalratsabgeordnete Mag. Selma Yildirim und Vizebürgermeister der Stadt Innsbruck, Franz-Xaver Gruber, richteten Grußworte an die Anwesenden.

 

PROTOKOLL und BESCHLÜSSE - KAMMERVOLLVERSAMMLUNG 2018

Das Protokoll zur Kammervollversammlung vom 30.11.2018 kann in der Kammerdirektion angefordert werden.

Der Jahresabschluss 2017 und der Jahresvoranschlag 2019 wurden in der ausgesandten Form beschlossen.

Die Höhe der Kammerumlage wurde in der ausgesandten Form wie folgt beschlossen: 

Umlagenordnung 2019:

  • Mitglieder mit aufrechter Befugnis:                              EUR  1.275,-
  • Mitglieder mit ruhender Befugnis:                                EUR     609,-
  • Mitglieder mit ruhender Befugnis und Pensionsbezug:    EUR     278,-
  • Von Ziviltechnikergesellschaften
    zu bezahlender Pauschbetrag (§ 52 Abs. 2 ZTKG):         EUR     609,-

Ermäßigungen:
Kammerumlage für neu eintretende Mitglieder (Drittelregelung): Wer zum ersten Mal Mitglied der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg wird, bezahlt im ersten Jahr der Mitgliedschaft keine, im zweiten Jahr ein Drittel und im dritten Jahr zwei Drittel der Kammerumlage. Erst im vierten Jahr der Mitgliedschaft wird die Kammerumlage in voller Höhe (2019: EUR 1.275,-- für die aufrechte und EUR 609,-- für die ruhende Befugnis) vorgeschrieben.

Weibliche Kammermitglieder unterliegen ab dem der Geburt eines Kindes folgenden Kalenderjahres auch der Drittelregelung (siehe Ermäßigungen oben). Dies setzt eine entsprechende Meldung an die Kammerdirektion voraus.

Männliche Kammermitglieder können um adäquate Kinderbetreuungsförderung beim Kammervorstand ansuchen, wenn sie durch den Kindergeldbezug oder andere Nachweise die Kinderbetreuung glaubhaft machen.

Die Höhe der Übertrittsgebühr (EUR 181,--) und die von der Vollversammlung 1986 beschlossenen Richtlinien für das Mahnwesen, in der Fassung der Vollversammlung 1993, bleiben weiter in Kraft.

Kammermitgliedern, die während des Jahres den Kanzleisitz von einer anderen Länderkammer in die hiesige Länderkammer verlegen, wird keine Kammerumlage mehr vorgeschrieben, sofern sie bereits in der früheren Länderkammer die Kammerumlage bezahlt haben. Dasselbe gilt für die Kammermitglieder mit ruhender Befugnis, die ihren Wohnsitz in den hiesigen Kammerbereich wechseln.

Die gesamte Umlagenordnung für das Jahr 2019 kann in der Kammerdirektion angefordert werden.


ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Kollektivvertrag ab 01.01.2019
Vorbehaltlich der Beschlussfassung durch den Vorstand der Bundeskammer wurden folgende Änderungen des Kollektivvertrages für Angestellte bei ArchitektInnen und IngenieurkonsulentInnen, Geltungsbeginn 01.01.2019, im November 2018 vereinbart:

Kollektivvertragliche Mindestgehälter
Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter werden um 2,9% erhöht und auf ganze Euro kaufmännisch gerundet.

Lehrlingsentschädigungen
Erhöhung um 2,9% und kaufmännische Rundung auf ganze Euro.

Zulagen und Trennungsgeld
Erhöhung sämtlicher Zulagen und des Trennungsgelds um 2,9% und kaufmännische Rundung auf Zehntel Euro.

Ist-Gehälter
Die Empfehlung zur Aufrechterhaltung der bestehenden Überzahlungen bezogen auf den Kollektivvertrag vom 1.1.2018 in der euromäßigen Höhe bleibt bestehen.

Textliche Änderungen:

In § 7 Abs. 3 wird folgende lit. c neu eingefügt:
c) Wird eine Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag oder 50 Stunden in der Woche in Form von Mehr-/Überstunden angeordnet, so beträgt ab der 11. Arbeitsstunde pro Tag bzw. der 51. Arbeitsstunde pro Woche der Zuschlag 100 % zum Grundstundengehalt.“

In § 7 wird folgender Abs. 8 neu eingefügt:

 „(8) Recht auf ganztägigen Zeitausgleich bei Gleitzeit oder Überstundenguthaben:
Die Angestellten (Lehrlinge) haben das Recht, einerseits bei Gleitzeitvereinbarung oder andererseits bei Vorliegen von Zeitguthaben aufgrund von Mehr- und Überstunden im Ausmaß eines Normalstundentages, Zeitausgleich in ganzen - auch zusammenhängenden - Tagen zu konsumieren.

Grundsätzlich soll die Lage des ganztägigen Zeitausgleichs im Einvernehmen mit dem Vorgesetzten festgelegt werden. Kommt es zu keinem Einvernehmen, so haben die Angestellten (Lehrlinge) die Möglichkeit, mit einer Vorankündigungszeit von vier Wochen den Zeitausgleich in ganzen - auch zusammenhängenden - Tagen bekannt zu geben und zu konsumieren.“

Weitere textliche Änderungen finden Sie hier

 

Drittelregelung bei Geburt eines Kindes
Wir bitten Sie uns rechtzeitig – bis spätestens 11. Jänner 2019 - zu informieren und uns eine Kopie der Geburtsurkunde zu übermitteln, wenn Sie im Jahr 2018 ein Kind geboren haben, um dies bei der Vorschreibung der Kammerumlage für das Jahr 2019 berücksichtigen zu können. 

 

Änderungen beim Befugnisstatus
Wir bitten Sie weiters, Änderungen des Befugnisstatus der Kammerdirektion rechtzeitig bekanntzugeben, da für die Berechnung der Kammerumlage für das Jahr 2019 der Status zum 01.01. maßgeblich ist. Siehe dazu den Passus in der Umlagenordnung: Die Kammerumlage wird auf Basis des Befugnisstatus (aufrecht oder ruhend) zum 01.01. des betreffenden Kalenderjahres für das jeweils laufende Jahr vorgeschrieben.


RECHT

Monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM) ab 01.01.2019
Aktuell gilt für ArbeitgeberInnen noch die jährliche Meldung der individuellen Beitragsgrundlagen ihrer ArbeitnehmerInnen an den Krankenversicherungsträger. Ab 01.01.2019 ist eine monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM) erforderlich.

Mit der Einführung des mBGM werden die bisher drei getrennten Meldebereiche (Wartung der Versicherungszeiten, Beitragsabrechnung und nachgelagerte Beitragsgrundlagenmeldung) zusammengeführt. Die neue personenbezogene mBGM löst auch die zahlreichen unterschiedlichsten Meldungen (Lohnänderungs-, Sonderzahlungsmeldung, etc.) im Beitragsvorschreibeverfahren ab.

Nähere Informationen zur mBGM und FAQ’s finden Sie auf der Homepage der Sozialversicherungsträger.


GESETZE und VERORDNUNGEN

Gesetze und Verordnungen, BUND:

  • Änderung des Seilbahngesetzes 2003, BGBl I 79/2018: Schwerpunkte der Novelle sind die Einführung einer Generalrevision in § 49a samt Verordnungsermächtigung und in den Bestimmungen über die Konzessionsdauer und das Konzessionsverlängerungsverfahren in den §§ 25 und 28.
  • Änderung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes 2000, BGBl I 80/2018: Adaptierung von Regelungen entsprechend der UVP-Änderungsrichtlinie betreffend die Einzelfallprüfung zur Abklärung der UVP-Pflicht sowie die Inhalte der UVE (Umweltverträglichkeitserklärung).

Gesetze und Verordnungen, LAND TIROL:

  • Änderung des Tiroler Naturschutzgesetzes 2005, LGBl 127/2018: Bei den allgemeinen Verboten nach § 5 wurde der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Schnee unter Verwendung von Wasser, dem Zusätze beigefügt werden, unabhängig von der Art derselben, aufgenommen. 

     


VERANSTALTUNGEN

Veranstaltungskalender der Kammer - Vorschau: zt.wissen ab Februar 2019 in Tirol + Vorarlberg

Seit Sommer 2017 beinhaltet unsere Homepage auch einen Veranstaltungskalender. Nutzen Sie das vielfältige Angebot an Informationsveranstaltungen, Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen, Exkursionen, u.v.m.

Monatlich informieren je ein/e ExpertIn aus Theorie und Praxis über Basics zu unterschiedlichen fachlichen Themen - Grundlegendes Wissen in Kurzform zur Anregung der weiteren Wissensvertiefung.

Im kommenden Februar, 05.02.2019, setzen wir in Tirol die Vortragsserie mit einem zt.wissen zum Thema Barrierefreiheit fort.

In Vorarlberg wird das erste zt.wissen zum Thema Fenster am Nachmittag des 06. Februar 2019 in Dornbirn stattfinden. Einen Monat später, 06. März 2019, findet ein weiteres zt.wissen zum Thema Monolithische Bauweise/Dämmbeton, ebenso in Dornbirn, statt.

Bitte merken Sie sich die Termine jetzt schon vor, die detaillierten Einladungen erhalten Sie rechtzeitig.

 

18. Internationales 3D-Forum Lindau am 07./08.05.2019
Im kommenden Mai 2019 findet auf der Seeinsel in Lindau am Bodensee das 18. Internationale 3D-Forum statt. Schwerpunktthemen sind

  • 3D-Stadtmdelle in Architektur und Stadtplanung
  • BIM in Hochbau - und Infrastrukturprojekten, Anwendungen
  • UAVs/Drohnen und Mobile Mapping: schnelle und effiziente Verfahren zur Generierung von 3D-Gebäude-/Stadtmodellen
  • Digitalisierung, E-Government und Geospatial Data.

Detaillierte Information finden Sie demnächst hier.

Angelobung durch Landeshauptmann Günther Platter

Am Dienstag, 2. Oktober, nahm Landeshauptmann Günther Platter die Angelobung von Architekt Hanno Vogl-Fernheim zum Präsidenten der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg vor. Der feierliche Anlass bot Gelegenheit, sich über wichtige Themen in den Bereichen Städtebau, Architektur, Landesgestaltungsbeirat und Stiftungsprofessur für Baukultur auszutauschen. 

Präsident Hanno Vogl-Fernheim zog eine positive Bilanz in Bezug auf den Gestaltungsbeirat des Landes Tirol: „Das seit 2013 tätige Fachgremium hat sich sehr bewährt. Die Gemeinden nehmen seine Beratung gern in Anspruch und der Landesgestaltungsbeirat übt einen sichtbar positiven Einfluss auf die Baukultur in Tirol aus.” Nun gelte es, einen weiteren Schritt zu setzen: „Es wäre sinnvoll, die Expertise des Landesgestaltungsbeirats bei Bauprojekten der öffentlichen Hand verpflichtend einzuführen.“

Der Landesgestaltungsbeirat liefere den Verantwortlichen in den Gemeinden gute Argumente und gebe ihnen unabhängige und fundierte Entscheidungshilfen. „Die Qualität in der architektonischen Umsetzung von Projekten wird gewährleistet“, unterstreicht der Präsident der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg. Er wird in diesem Zusammenhang die Gespräche mit Landesrat Johannes Tratter und dem Leiter der Abteilung Dorferneuerung Nikolaus Juen, intensivieren und die Möglichkeiten ausloten.

Vogl-Fernheim erneuerte den Wunsch der Architekten, eine Stiftungsprofessur für Baukultur an der Fakultät für Architektur der Universität Innsbruck einzurichten. Sie wäre eine geeignete Maßnahme, das Thema Baukultur auf universitärer Ebene adäquat anzugehen. Er verwies im Gespräch mit Landeshauptmann Platter auf die guten Erfahrungen mit dem Stiftungslehrstuhl für Holzbau.

„Dieser hat bestätigt, wie stark ein solcher Schwerpunkt Inhalte forcieren und festigen kann und damit Bewusstsein schaffen für die zentrale Bedeutung von Baukultur als Lebenskultur“, so Hanno Vogl-Fernheim.

Gerade im touristisch geprägten Tirol mit seinen knappen Bodenressourcen und hohen – in vielen Teilen äußerst sensiblen – topografischen Anforderungen sei das Thema Baukultur ein die Zukunft entscheidendes Thema und daher zentral in der universitären Ausbildung. Ein diesbezüglich enger Austausch mit der Fakultät für Architektur steht auf der Agenda des Präsidenten der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg.

Das Thema leistbares Wohnen, das die politisch Verantwortlichen in Tirol stark fordert, wird auch seitens der ZiviltechnikerInnen intensiv diskutiert. Der Präsident Hanno Vogl-Fernheim regt an, im sozialen Wohnbau alternative Modelle zur klassischen Wohnbauförderung in die Überlegungen einzubeziehen. „Leistbares Wohnen ist ein Thema, das alle Entscheidungsträger in diesem Land massiv beschäftigt. Die hoch qualifizierten Mitglieder der Kammer der ZiviltechnikerInnen bringen ihr Know-how ein, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.“


Spätsommerfest 2018 - Nachlese

Bei perfektem Wetter war das Spätsommerfest 2018 im Hangar Flugplatz in Hohenems ein tolles Erlebnis. Zahlreiche Mitglieder genossen gemeinsam mit Ehrengästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft einen vergnüglichen Spätsommerabend bei sehr guter Stimmung.

Kulinarische Köstlichkeiten wurden von MO-Catering serviert, musikalisch umrahmt wurde unser Fest durch „Duo Amicelli“ und DJanes „Harte Schnitte“.

Einige Eindrücke vom Spätsommerfest 2018 finden Sie hier.

Titel 1

Titel 2

Titel 3

usw.

 


Baukulturelle Leitlinien des Bundes

Um künftig eine aktivere Rolle bei der Entwicklung der heimischen Baukultur spielen zu können, wurden vom Ministerrat im August 2017 die Baukulturellen Leitlinien beschlossen. 

Diese gliedern sich in folgende Bereiche:

  • Orts-, Stadt- und Landschaftsentwicklung
  • Bauen, Erneuern und Betreiben
  • Prozesse und Verfahren
  • Bewusstseinsbildung und Beteiligung
  • Wissenschaft und Kompetenzverteilung und
  • Lenkung, Kooperationen und Koordinationen.

Ergänzt wird das Konzept durch ein Impulsprogramm, welches konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Leitlinien beschreibt.

Die Leitlinien inkl. Impulsprogramm finden Sie hier


Adresse
Rennweg 1, Hofburg, 6020 Innsbruck
Telefon
+43 (0)512 588 335
Fax
+43 (0)512 588 335 - 6
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